Adaptive
Texturanalyse
Die Industrielle Bildverarbeitung erfüllt immer anspruchsvollere
Aufgaben, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die zu untersuchenden
Objekte in vielen unterschiedlichen Varianten auftreten. Neue
Modelle zur Texturbeschreibung und –klassifikation versetzen
die Bildverarbeitungssysteme in die Lage, die Bildinformation
zu strukturieren, Musterklassen zu bilden und Unterscheidungsmerkmale
herauszuarbeiten. |
Genetische
Algorithmen zur Optimierung von Bildverarbeitungssystemen
Damit ein Bildverarbeitungssystem flexibel eingesetzt werden
kann, muss es modular programmiert sein. Idealerweise kann sich
ein Prüfsystem durch automatische Konfiguration selbst auf eine
veränderte Situation, wie zum Beispiel einen neuen Produkttyp,
einstellen. Genetische Algorithmen sind für die Lösung solcher
Optimierungsaufgaben besonders geeignet. |
| Erkennung
von Farbstrukturen mit Fuzzy-Algorithmen
Bisher gab es keine Möglichkeit, mit geringem Aufwand Farbmuster
an Plattenwerkstoffen im Durchlauf zu unterscheiden. Ein System
aus einfachen Dreibereichs-Farbsensoren und einem speziellen
Signalverarbeitungsverfahren löst diese Aufgabe nun rationell
und kostengünstig.
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Objektidentifikation
mittels Fuzzy-Klassifikation
Die Sicherung industrieller Gefahrenbereiche mit konventioneller
Sicherheitstechnik bedingt häufig eine Verlangsamung des Arbeitsprozesses
und damit eine Verringerung der Wirtschaftlichkeit. Die Industrielle
Bildverarbeitung bietet einen neuen Lösungsansatz, der zugleich
Arbeitssicherheit garantiert und eine flexible und rationelle
Bedienung der Maschinen ermöglicht. |
Intelligente
Zeichenerkennung für industrielle Aufgabenstellungen
Die automatische Erkennung von Zeichen auf Bauteilen wird häufig
durch ungünstige Oberflächeneigenschaften der Teile oder durch
störende Einflüsse von außen erschwert. Ein neues System, das
spezielle Algorithmen zur Bildverbesserung und Bildsegmentation
mit einem adaptiven Verfahren zur Zeichenerkennung verbindet,
sorgt für zuverlässige Auffindung des Beschriftungsbereichs
und hohe Erkennungssicherheit. |
Techniken
und Algorithmen zur Vorverarbeitung und Auswertung von Thermographiebildern
Als ein berührungsloses und zerstörungsfreies Prüfverfahren,
das auch die Erkennung von Fehlern ermöglicht, die für das menschliche
Auge unsichtbar unterhalb der Materialoberfläche liegen, gewinnt
die Thermographie in industriellen Anwendungen zunehmend an
Bedeutung. Am Beispiel eines Systems zur Prüfung von Klebeverbindungen
werden Aufnahme- und Bildauswertungstechniken dargestellt. |
Verfahren
und Systemkonzept zur adaptiven selbstkalibrierenden 3-D-Formvermessung
Mess-Systeme, die simultan Koordinaten und Orientierungsparameter
von Objekten vermessen – sogenannte selbstkalibrierende
Mess-Systeme – sind unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen
und Vibrationen. Dadurch kann diese hochgenaue Messtechnik auch
unabhängig von speziellen Messräumen unter Produktionsbedingungen
eingesetzt werden. |
Industrielle
3-D-Qualitätskontrolle
Moderne zerstörungsfreie Prüfverfahren liefern Volumendatensätze,
deren Inhalt eine bestimmte Materialeigenschaft widerspiegelt.
Anders als bei Oberflächen-Scan-Verfahren werden bei der Röntgen-Computertomographie
auch verdeckt liegende Strukturen abgebildet. Dadurch eignet
sich das Verfahren nicht nur zur Verifizierung der geometrischen
Maßhaltigkeit von Bauteilen, sondern auch zur Qualitätsprüfung
von Werkstoffen. |
Bewegungsanalyse
in der Medizin: Verfahren und Beispiele
In jüngster Zeit haben sich in der medizinischen Bildverarbeitung
neue Verfahren zur Darstellung von Bewegungsabläufen und Körperfunktionen
etabliert. Da die Auswertung der gewonnenen Bildfolgen jedoch
in der Regel zumindest teilweise manuell durchgeführt wird,
dauert es meist mehrere Tage, bis eine Diagnose gestellt werden
kann. Eine Reihe neuer Auswertungsansätze ermöglicht nun die
schnelle automatische Analyse der Aufnahmen. |
Automatische
Porenfindung in 3-D-Volumendaten
Bildgebende Systeme, die Objekte mittels Röntgen-Computertomographie
vollständig dreidimensional erfassen können, kommen auch in
der Industrie, vor allem zur zerstörungsfreien Materialprüfung,
immer öfter zum Einsatz. Die Verfahren, die bisher zur Auswertung
der generierten Volumendaten zur Verfügung stehen, sind jedoch
entweder sehr zeitaufwändig oder erlauben nur eine Kontrolle
des fertigen Endprodukts. Ein neues Verfahren zur Porenfindung
in Aluminiumgussteilen ermöglicht eine schnelle, objektive Kontrolle
beliebig geformter und positionierter Objekte in jeder Fertigungsstufe. |
Virtuelle
Realität und Augmented Assembly
Der Umgang mit immer komplexer werdenen Datenmengen, Prozess-Steuerungen
und computerinternen Informationswelten macht neue Technologien
im Bereich der Datenvisualisierung und der Mensch-Maschine-Kommunikation
erforderlich. Während sich Virtual-Reality-Technologien in den
verschiedensten industriellen Anwendungsbereichen bereits fest
etabliert haben, beschreibt „Augmented Reality“
eine Weiterentwicklung, die aufgrund ihres enormen Anwendungspotenzials
als Schlüsseltechnologie gilt und in kurzer Zeit einen breiten
Durchbruch erwarten lässt. |
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ISBN: 3-8167-5627-1
ISSN: 1618-1565
Schutzgebühr: 15,50 EUR
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